Donnerstag, 24 August 2017
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Harnsäureuntersuchung

Wir untersuchen Ihre Harnsäurewerte.
Speziell wird sie gemessen zur Diagnostik und Verlaufskontrolle bei Gicht, als Kontrolle bei Nierenversagen, bei einer Nulldiät und bei Krebstherapien wie der cytostatischen Therapie und der Röntgentherapie

Die Harnsäure ist das Endprodukt des Purinstoffwechsels. Purin ist eine Vorstufe für den Aufbau von DNS (Desoxyribonukleinsäure) und RNS (Ribonukleinsäure), die Träger der genetischen Information und in körpereigenen Zellkernen vorhanden sind.
Als Nahrungsbestandteil wird Purin mit Fleisch, vor allem mit Innereien, aufgenommen. Harnsäure wird über die Nieren mit dem Urin und über den Darm ausgeschieden. Harnsäure ist nur sehr gering im Blut löslich (unter 420 µmol/l).
Bei höheren Konzentrationen bilden sich vor allem in den Gelenken Harnsäurekristalle, die dort massive Entzündungsreaktionen hervorrufen können. Es kommt zum so genannten Gichtanfall. Die Veranlagung, einen Gichtanfall zu erleiden, ist erblich.
Die Löslichkeit der Harnsäure wird wesentlich vom pH-Wert bestimmt. Bei einem Urin-pH von 7,0 ist die Harnsäure-Ausscheidung zehnmal schlechter als bei einem Urin-pH von 5,7. Der Arzt wird deshalb versuchen, den pH-Wert des Urins von Gichtpatienten niedrig zu halten.

Wir helfen Ihnen gerne bei weiteren Informationen.

Öfnnungszeiten :
Montag - Freitag 08:30-19:00 Uhr
Samstag 10:00 - 16:00 Uhr

In den Sommermonaten
(15.06 - 15.09):
Montag - Freitag 08:30 - 20:00 Uhr
Samstag 10:00 - 18:00 Uhr

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